Der Ausbau der Rollstuhlfechtabteilung ist schon lange ein erklärtes Ziel des PSV Vorstandes. Verschiedene Aktivitäten der letzten Jahre führten bereits zu wesentlichen Verbesserungen im Rollifecht-Angebot und der Infrastruktur unseres Fechtsportzentrums.

Dazu gehören die von uns 2013 durchgeführten Deutschen Meisterschaften im Rollstuhlfechten, die auch heute noch allen Beteiligten als tolles Sportevent im Gedächtnis ist. Weiterhin die von der Stiftung Berliner Sparkasse gesponserte Rampe am Haupteingang sowie die beiden Rollstuhlfechtgestelle, zur Verfügung gestellt durch den Deutschen Rollstuhlfechtverband und den Berliner Behindertensportbund. Auch die vom Bezirk Marzahn-Hellersdorf hergestellte Rampe am Nebenausgang ist ein wichtiger Beitrag zur Barrierefreiheit in unserer Sporthalle.

Aktion Mensch Förderprojekt 2015-16 "Inklusion durch Sport"

Da die beste Infrastruktur aber ohne Sportler nichts nützt, hat unser Förderverein ProFencing e.V. im Mai 2015 bei der Aktion Mensch ein Förderprojekt beantragt, um das Rollstuhlfechten in Berlin bekannter zu machen und so neue Mitglieder zu finden.

Insgesamt 5.000 Euro wurden bewilligt, um Marketinginstrumente, wie Roll Ups und Flyer zum Rollstuhlfechten, zu produzieren. 3 öffentliche Präsentationen und Workshops an verschiedenen Orten boten Rollifechten zum Anfassen und ließen das interessierte Publikum die einzigartige Faszination des Fechtens erleben.

28. August 2015
Unfallkrankenhaus Berlin
Sommerfest und Tag der offenen Tür der Abteilung für Rückenmarksverletzte

- Beitrag zur Rollstuhlfecht-Präsentation im UKB

 

28. April 2016
vital REHABILITY Berlin
Eröffnung der neuen Niederlassung in der Meeraner Str. 5 in Berlin Marzahn

- Beitrag zum Rollifechten bei der Filialeröffnung von rehability

 

25. Juni 2016
Workshop Rollifechten beim PSV Berlin
öffentlicher Workshop und gemeinsames Training mit TuS Makkabi Rostock

Beitrag zum öffentlichen PSV Workshop mit Simone Briese.Baetke

 

Diese Veranstaltungen waren letztlich nur möglich, weil unsere PSV-Mitglieder Steffen Nordmann, Ines Biewald, Horst Dumke, Thomas Kaube und Dirk Röder intensiv an der Umsetzung mitgearbeitet haben. Dafür gilt unser größter Dank. Ebenfalls großer Dank gilt Clemens Niewinda, Paul Flüs und Tom Knoblau für die Mitwirkung beim PSV Workshop.

Weiterhin warben Dirk Röder und Mario Freund auf der Messe "Miteinander Leben" Anfang April 2016 in Berlin Schöneberg intensiv für den Rollstuhlfechtsport und knüpften interessante Kontakte, z.B. mit der Fahrschule am Fennpfuhl, die über behindertengerecht umgebaute Fahrschulwagen verfügt.

Auch wurden Gespräche mit der Carl-von-Linné Oberschule, einer Körperbehindertenschule, begonnen, um eine Zusammenarbeit zu begründen.

Das Aktion Mensch Projekt endete am 31. Juli 2016. Unterm Strich stehen ein höheres Image und ein deutlich erhöhter Bekanntheitsgrad für das Rollstuhlfechten in Berlin. Aus "Rollstuhlfechten? So was gibt's?" wurde "Ja cool. Das hab ich da und da schon mal gesehen. In Marzahn, stimmt's?".

Leider haben all diese Maßnahmen bisher jedoch zu keinen nennenswerten Mitgliederzuwächsen im Rollstuhfechtbereich geführt. Hier liegt weitere Arbeit vor uns, unermüdlich für den Fechtsport zu werben. Am Ende wollen wir möglichst viele neue Rollifechter in unseren Reihen begrüßen. Helft auch ihr uns, indem ihr einfach immer wieder mit Freunden und Bekannten über unsere faszinierende Sportart sprecht.

 

 

Fechten Fetzt! Nr.5

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